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Fakultät Raumplanung

Article: Analysis of local scale suitability for the development of hydrogen infrastructures using GIS

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Der Artikel von Dominik Coquette, Lars-Peter Lauven und Martin Faulstich wurde im Journal of Business Economics veröffentlicht

Ein sehr willkommenes frühes Weihnachtsgeschenk: Der Artikel „Analysis of local scale suitability for the development of hydrogen infrastructures using GIS“ von Dominik Coquette, Lars-Peter Lauven und Martin Faulstich wurde im Journal of Business Economics veröffentlicht (https://lnkd.in/e2gXUw89).

Im Übergang zu nachhaltigen Energiesystemen wird Wasserstoffinfrastruktur voraussichtlich eine zentrale Rolle bei der Erreichung der Klimaneutralität spielen. Trotz ihrer Bedeutung steht die Entwicklung von Wasserstoffinfrastruktur auf lokaler Ebene vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere beim Ausbalancieren von Kosteneffizienz sowie ökologischen und technischen Randbedingungen. Diese Studie greift diese Fragestellungen auf, indem ein geobasiertes multikriterielles Entscheidungsanalysemodell (MCDA) unter Verwendung des Analytical Hierarchy Process (AHP) vorgeschlagen wird, um die Eignung für den Ausbau von Wasserstoffinfrastruktur in der Region Sauerland (Deutschland) zu bewerten.

Das Modell integriert hochaufgelöste räumliche Daten und liefert eine Entscheidungsunterstützung auf Basis ökologischer, technischer und ökonomischer Kriterien. Zur Erhöhung der methodischen Präzision bei Infrastrukturentscheidungen wird ein neuartiger, dimensionsloser Bundling Divisor (BD) eingeführt. Dieser passt die Eignungswerte an, indem isolierte Infrastrukturstandorte abgewertet und gleichzeitig Trassenführungen begünstigt werden, die bestehende Infrastruktursynergien nutzen.

Die Ergebnisse identifizieren prioritäre Gebiete für den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur, die sowohl eine hohe Kosteneffizienz als auch eine minimale Umweltbelastung gewährleisten. Die Befunde unterstreichen die Wirksamkeit des BD bei der Operationalisierung von Bündelungsvorteilen und zeigen dessen Potenzial zur Verbesserung von Entscheidungsprozessen in der Energieinfrastrukturplanung. Insgesamt leistet die Studie einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Energiesystemplanung, indem sie einen replizierbaren Ansatz für die lokale Planung von Wasserstoffinfrastruktur vorstellt.

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